Ziel der Stiftung

Tätigkeit der Stiftung Donaubrücke Mohács

Verbindung der Unternehmerzone Mohács und der Stiftung

Intermodales Zentrum und logistische Zentrale

Verbindung des V/C Verkehrskorridors (Budapest-Mohács-Osijek-Sarajewo-Ploce) mit der Stadt Mohács

Internationale Kontakte

Verbindungen der Alpen-Adria Arbeitsgruppe und der Entwicklungsprogrammen von Mohács

Infrastrukturelle Kontakte der ungarischen und der kroatischen Baranya

Donaubrücke Mohács und Regionsentwicklung

1992 wurde die Stiftung Donaubrücke Mohács für die Region-, Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung der Stadt Mohács und dessen Region, sowie fünf weiterer südungarischer Komitate und für das Programm des Donaubrückenbau gegründet. In den vergangenen acht Jahren legte die Stiftung einen langen Weg zurück, eine grosse Aufgabe war die Verwirklichung der Unternehmerzone bei Mohács und das Gewinnen dieses Titels. Daneben beschäftigen wir uns noch mit der Hafenentwicklung, Logistik und Strassenentwicklung, diese wir in die Wirtschsftsentwicklungsdienste der Region stellen.

  Während der Aufnahmeverhandlung Ungarns in die EU werden die Grenzübergänge Südtransdanubiens die neuen Grenzen des schengenschen Abkommens sein. Infolge dessen wird die Rolle von Mohács aufbewertet, denn über die Grenzübergänge hinaus führen auch noch der V/C Verkehrskorridor (ung. Strecke ist die Str. M6-M56) und der VII. Donau-Korridor durch die Region. Mit der politischen Konsolidation Jugoslawiens ist ab 2000 ein häufigeres Schiffahrtsverkehr auf der Donau zu prognostizieren. Die Bedeutung der Grenzübertritte und der Verzollung nimmt zu. All diese Tatsachen, vereinigt mit dem Mangel der Verkehrsentwicklung vom Osten nach Westen auf der Donau, erzwingen endlich nach 70 Jahren den Bau der Brücken bei Mohács, Szekszárd und Dunaújváros. Ein sehr wichtiger Standpunkt ist, dass diese Brücken nicht nur als Bauobjekte dienen, sondern eine sehr grosse regionentwickelnde Auswirkung haben.
 

Mit der bedeutenden finanziellen Unterstützung der Stiftung Donaubrücke Mohács ist ein Planmaterial zur Vorbereitung der Zulassung bis zum 15. Dez. 1998 angefertigt worden, dieser auch der Knotenpunkt von der Str. M6-M56 auf die Donaubrücke führende Pécs-Mohács Strecke prüft, an der Spur des sog. östlichen Sektors Bátaszék-Véménd-Mohács-Udvar oder Ivándárda. Die Plandokumentation wird von der Auswirkungsuntersuchung von der Regionentwicklung in Mohács u. dessen Region eingeleitet.

Im Interesse der zur Geltung kommenden makroregionalen Auswirkung ist der Grundstandpunkt der Treffpunkt verschiedener Fachzweigen. Diese Planprogramme befinden sich unter den Programmen und Planstoffen der Arbeitergruppen Donauprovinzen und der Alpen - Adria Gesellschaft.

Das strategische Programm der Stiftung und der Unternehmerzone Mohács beruht sich auf der Verwirklichung des 3R - Systems (road, rail river). Die Strasse, die Bahn und die Schiffahrt, deren Treffpunkt und deren Entwicklungsmöglichkeiten machen die Verwirklichung einer Anschliessung eines Grossverkehrsknotens und den Bau der Donaubrücke bei Mohács unerlässlich.

 Die immer stärker werdende europäische Verkehrsproblematik - die Erweiterung der transeuropäischen Strassennetze ausserhalb der EU, in die Richtung der mittel- und osteuropäischen Länder (MOEL) inbegriffen - nimmt die erhöhte Aufmerksamkeit der Donauprovinzen mit sich, so rückt Mohács und seine Region immer mehr in das Zentrum der Entwicklungen.

  Im Interesse der Beförderung der Aufnahmeverhandlungen in die EU muss Ungarn mehr Wert auf die Betonung der Entwicklung einer effektiven, marktkonformen, in der Nähe der Korridoren liegenden wirtschaftlichen Zentren legen.

Vor fünf Jahren haben wir eine, von der Stiftung Donaubrücke Mohács ausgehende breite örtliche, komitatliche und regionale Konferenzreihe mit dem Titel "Die Zukunft der Region im Süden Ungarns" angefangen.

Begründung der Veranstaltung solcher regionalen Versammlungen ist dies, dass im Falle der Aufnahme in die EU die Region von Mohács zugleich für längere Zeit die südliche Grenze der Union sein wird, was Vorbereitungen benötigt.

Zahlreiche Studien, regionale Pläne und Projekte sind in den vergangenen Jahren in Ungarn entstanden, diese der Entwicklung einer Region des Landes, der Beschleunigung der örtlichen Entwicklung oder sogar dem Ausgleich der regionalen Nachteile dienen wollten.

Zu unserem Freude wurde Südtransdanubien vor drei Jahren ein Begünstigter des PHARE-Versuchsprogramms. Ausserdem hielten wir es für wichtig, dass bis Herbst 1999 das Südtransdanubische Komplexe Entwicklungsprogramm ausgearbeitet wurde.


  Bedauernderweise erhielt Mohács und seine Region bisher keine sehr grosse Aufmerksamkeit, die der potentiellen Gegebenheiten der Region würdig seien. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass Mohács nicht diese Rolle ausüben konnte, die seiner geographischen Lage angerechnet war, nämlich, dass hier das Tor zwischen dem Osten u. Westen Südungarns entsteht, mangels einer Brücke über die Donau, diese die Kontakte sichern könnte.

In diesem Falle würde eine Brücke mehr als nur ein Bauobjekt bedeuten. Das Dasein der Brücke würde die Planung bei Kommunikations- und Transportsystemen, zeitmässige Kontakte bei der Agrarwirtschaft, Bearbeitungsindustrie und Tourismus ermöglichen.

1993 hat sich der Organisierungsprozess der klienregionalen Bündnissen verstärkt. An diesem Prozess nahm auch unsere Stiftung teil:
- mit dem Entwicklungsprogramm der Kleinregionen
- mit dem Programm des Komitates Baranya, Donaubrückenbau bei Mohács inbegriffen
-mit der Verstärkung der Verkehrsentwicklungsziele in Südtransdanubien (Planung der Verwirklichung von den Strassen M7 und M6-M56, südliche Autobahn, transdanubische Autobahn, Donaubrücke bei Szekszárd u. Mohács)
-Verwirklichung der Unternehmerzone Mohács, Barcs, Lenti
-Verwirklichung von logistischen Zentren in der Region
-mit der komplexen Entwicklung der Grenzgebieten

Wir halten es für wichtig, dass das wichtigste Element der Entwicklungstrategie im Süden Transdanubiens die Vergrösserung der regionalen Adaptationsfähigkeit ist, die Eröffnung der inneren Ressourcen und die Verhelfung zur Entstehung von einer wettbewerblichen wirtschaftlichen Konstruktion. In diesem Interesse beantragte unsere Stiftung, dass das Entwicklungsprogramm von Südtransdanubien mit einem neuen, operativen Programm erweitert wird: mit der Donaubrückenbau bei Mohács.
Der zweite Grund der Stiftung für die Erscheinung in dem Regional- u. Landesprogramm ist dass die Brücke bei Mohács die zukünftlichen Entwicklungen beim Verkehr, in der Wirtschafts- und Regionsentwicklung weitgehend determiniert.
Unser dritter Grund ist, dass die Stadt Mohács und die Stiftung ein ambiziöses Programm für die Region Südungarns erarbeitet haben, worin die Brücke bei Mohács, ein Hafen, ein


logistiches Zentrum und die Weiterentwicklung der Unternehmerzone erscheint.
Unser vierter Grund ist, dass in dem Programm des Entwicklungsrates der südlichen Tiefebene die Verwirklichung des Brückenbaus bei Mohács für ein unterstützendes Ziel gennant wurde.
Unser fünfter Grund: die Aufnahme des Brückenbauprogramms in das Komplexe Entwicklungsprogramm im Süden Transdanubiens die angenommenen Prioritäten vom Februar 1997 vom Regierungsentwicklungsrat im Süden Transdanubiens für kompatibel macht:

- die Verbesserung der Lage des komitatlichen "Verkehrslochs" von Komitat Baranya im Süden Transdanubiens. Bau der zwei Brücken bei Szekszárd u. Mohács
- Unterstützung der Verwirklichung von Industrieparks
- Komplexe Entwicklung der Grenzregionen
- Unterstützung der Unternehmerzone
- Komplexes Programm für die Entwicklung der Provinzen

Weiterer Grund für die Verwirklichung des Brückenbaus bei Mohács als operatives Programm ist, dass 500.000 Leute des südlichen Transdanubiens und der südlichen Tiefebene von dieser Entwicklung betroffen sind, deren unmittelbare Auswirkung zwei statistische Regionen betrifft. Die regionalen Auswirkungen werden auch von der Fortsetzung der örtlichen Entwicklung des intermodalen u. multimodalen Zentrums verstärkt.



 

Oben