Ziel der Stiftung

Tätigkeit der Stiftung Donaubrücke Mohács

Verbindung der Unternehmerzone Mohács und der Stiftung

Intermodales Zentrum und logistische Zentrale

Verbindung des V/C Verkehrskorridors (Budapest-Mohács-Osijek-Sarajewo-Ploce) mit der Stadt Mohács

Internationale Kontakte

Verbindungen der Alpen-Adria Arbeitsgruppe und der Entwicklungsprogrammen von Mohács

Infrastrukturelle Kontakte der ungarischen und der kroatischen Baranya

Donaubrücke Mohács und Regionsentwicklung

Betonte Zielsetzungen der ungarischen Regierung ist der Anschluss an die Europäische Union. Desto eher kann das Land die positiven Effekte fühlen, je früher der aktive Aufnahmeprozess beginnt. Ein Teil davon bildet gezielt auf die Erweiterung der regionalen Kontakte, Teilnahme am Programm für Komplexe Entwicklung Südtransdanubiens.
Mit der Entstehung der Unternehmerzone in Mohács ist es auch nötig auf der Stufe der internationalen Kontakte die Tatsache bekanntzugeben, dass diese Region des Komitates Baranya kraft ihrer Lage das südliche ungarische Tor der Europäischen Union werden könnte. Um es tatsächlich werden zu können, muss man sich auf die damit verbundenen Aufgaben vorbereiten, und vor allem liegt eine Notwendigkeit für wesentliche Entwicklungen und Investitionen vor.
In der Alpen-Adria Ag. hat der Abgeordnete des Komitates Baranya im Jahre 1998 bei mehreren Konferenzen die Lage der Infrastruktur bekanntgegeben. Zum Erfolg dieser Arbeit machte im August 1998 der bayrische Beauftragte der Alpen-Adria Ag. Herr Dr Gerd Beinhardt, der Ministerrat des Bayrischen Wirtschafts- und Technologischen Ministeriums zusammen mit Hern Wolfgang Ulbrich, der Generaldirektor des Euro Networks Limited Beraterfirma aus Brüssel einen zweitägigen Besuch in Mohács.

Zu dieser Zeit tauchte die Notwendigkeit und Möglichkeit an der Teilnahme an dem ECOS OUVERTURE - Programm auf, wo die inter-regionale Kontaktenentwicklung ins Ziel gesetzt wurde. In diesem Programm unterstützt die EU die Zusammenarbeit der Regionen in den auf die Aufnahme wartenden Ländern, und unterstützt ihre Entwicklung. Voraussetzung ist, dass die Absicht der Zusammenarbeit zwischen minimal 1 EU-Region sowie 2 aufnehmenden Ländern ins Konzept kommt. Anfang September 1998 bildete sich der Länderkreis der mit Interesse vom Komitat Baranya - Mohács eine Zusammenarbeit beabsichtigt.
* Region im Norden Portugals
* Region Passau in Bayern
* Koper u. Region
* Mohács und Region im Komitat Baranya
Am 14. September 1998 organisierte Herr Dr Gerd Beinhardt bei der örtlichen Handelskammer eine Konferenz für diese Regionen, die an der Teilnahme des ECOS OUVERTURE - Programms interessiert sind. In Passau haben die Fachleute der verschiedenen Regionen ihre umfassenden Interessen und Zielsetzungen bekanntgegeben, diese sie durch das Programm ECOS OUVERTURE erreichen möchten, bei den Verhandlungen eröffneten sie diese, für sie interessanten Themen. Am Ende der Verhandlungen kam es zu einer Ubereinstimmung über die Anfertigung eines Projekts für die Zusammenarbeit der vier Regionen. Die ausländischen Partner, nach der Erkennung der geographischen, wirtschaftlichen Lage, im weiteren die Zukunftsmöglichkeiten von Mohács und Komitat Baranya, schlugen vor, dass die Kandidaten mit grösserem Erfolg rechnen können, wenn das Komitat Baranya - in dessen die Hauptversammlung des Komitates Baranya - die leitende Rolle der vier Regionen auf sich nehmen könnte (Principal Partner 1.).

Die Teilnehmer haben Herrn Wolfgang Ulbrich den Generaldirektor der Euro Networks Limited Ratgeberfirma um die Anfertigung einer Bewerbung für das Ausschreiben des ECOS OUVERTURE - Programms für die Jahre 1998-2001 bis zum 15. November 1998 anzufertigen.
Die Bewerbung wurde und unter der Nummer (XVI.) A2/JBR D (98) angefertigt und bei der Direktion für Regionspolitik und Kohäsion übernommen.

Titel der Bewerbung : Regionale Entwicklungsstrategie von Mohács und Koper

Gebiete der Zusammenarbeit:

1. Entwicklung der Arbeitsmethoden und der Instrumenten der örtlichen und regionalen Behörden, Programmgruppe

2. Ausarbeitung der örtlichen und regionalen Entwicklungsstrategie mit der Berücksichtigung der Vorbereitung auf die Ausweiterung der EU.

Principal Partners:

1. Komitatliche Selbstverwaltung von Baranya und Selbstverwaltung von Mohács
2. Bayrisches Ministerium für Wirtschaft, Logistik und Technologie
3. Selbstverwaltung von Koper
4. Koordinationsagentur der nördlichen Region von Portugal (CCRN)

Zielsetzungen:

Grundziel des Projektes ist die Hilfeleistung der Selbstverwaltung bei der Anfertigung und Auswertung der regionalen Entwicklungsplanung von Baranya (Südungarn) und Koper/Istrien in Slowenien. Ausführlicher, Komitat Baranya - als das zukünftige Tor der EU auf dem Balkan - fertigt ein ambiziöses Programm für die Region von Mohács an der Donau an, wodurch voraussichtlich zwei neue europäische Korridore durchführen. Dieses Programm beinhaltet solche Teile in sich, wie die Brücke bei Mohács, der Hafen, logistisches Zentrum, wie auch eine liberale wirtschaftliche Zone. Koper/Istrien in Slowenien verfügt über einen regionalumfassenden Entwicklungsplan über 20 Jahren, doch erwartet Hilfe bei der Planung spezieller Investitionsprojekte, bei deren Anwendung sowie Hilfe bei der sozialen und umweltlichen Auswirkungen in der Region des aus umweltlichen Standpunkten empfindlichen Ufergebietes.

Wenn jemand einen ausländischen Gast oder einen Kaufmann zwischen Budapest und Mohács mit einem Wagen begleitet hat, hätte sicher das Gefühl, dass diese erste Gelegenheit nur für einen schönen Ausflug gahalten wird, aber wenn es öfters dazu kommt - vor allem bei geschäftlichen Angelegenheiten - wird dieser Teil Südtransdanubiens nur schwer erreichbar sein, was ein hindernder Faktor der Kontakte sein könnte.
Zu diesem - wirtschaftlich und international hindernder - Umstand bietet der Bau der Autobahn M6-M56, ein Teil des V/C Verkehrskorridors eine Lösung. Mit dem Regierungsbeschluss 1085/1997. ist die Notwendigkeit des Baus der Autobahn M6-M56 in eine Entwicklungskonzeption über mittlere und lange Distanz aufgenommen, wobei dieses ein schwerwiegender Grund der Verhandlungen an der Verkehrskonferenz am 13. Mai 1997 in Zagreb (Kroatien) gewesen ist.

All das über die enger genommenen Interessen des Komitates Baranya, unterstreicht auch die Tatsache des südslawischen Kriegsendes grundlegend und strategisch die Lage der Region wodurch die Lage ganz Transdanubiens an Wert gewinnt.


Was bedeutet im Grunde genommen die Autobahn M6-M56?

Die Autobahn ist in drei Strecken aufgeteilt:

Die erste Strecke führt bis Dunaújváros.
Die Zweite bis Szekszárd.
Die Dritte versichert den Kontakt zwischen der Region bei Mohács und Kroatien, einen guten an Osijek bitenden Verkehrskontakt.

Der Beschluss 17/1997. (XII.4.) des Regionalentwicklungsrates Mohács beinhaltet die Beachtung der Überquerung der Donau nach Kleinjugoslawien und den Anfang der Verwirklichung der ungarischen Strecke von der Südgrenze Baranyas.


Die Bestimmung der Autobahn:

Die primäre Aufgabe der Autobahn ist die Verbesserung des Verkehrs der Region an der Donau und bei Mohács. Der zweite wichtige Standpunkt ist - vorigen Traditionen abweichend - eine der heutigen Verkehrsgewohnheiten und -ansprüchen entsprechende Strecke zu bauen, diese sich des europäischen Autobahnsystems anschliesst. Dies ist ein Verbindungsglied der Nord-Süd Achse, dieses die nördlichen Küsten Polens mit der Adria verbindet. Ein dritter wichtiger Standpunkt ist, dass diese Strecke sicher und schnell den Transitverkehr zwischen Nord- und Südeuropa abwickeln kann.

Bei der Entwicklung der Autobahnkonzeption legen wir grossen Wert darauf, dass sie durch solche Gebiete führt, wo eine grosse Notwendigkeit der infrastrukturellen Entwicklung anliegt, und Dank dieser Verbesserung könnte man mit einem Wirtschaftsaufschwung rechnen.

Grundstandpunkt der Spurlegung der Autobahn M6-M56 ist der Schutz von Bauland und von der Natur. Zweiter Standpunkt ist die technische Ausführmöglichkeit.


Sehr wichtig ist die effektivste Verkehrsorganisierung bei der Versorgung der Regionen bei Dunaújváros, Szekszárd und Mohács. Wir berücksichtigen auch die Kontakte der verschiedenen Verkehrszweigen.
Diese sehr bedeutende infrastrukturelle Investition würde ihre vorteilhafte Auswirkung auf die ganze Donauregion ausüben, deswegen benötigt sie den Zusammenhalt aller wichtigen Teilnehmer in der Wirtschadft, Politik und Wissenschaft.


 

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